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Enterprise Asset Management

Modernisierung des Bahnbetriebs: Eine widerstandsfähige Grundlage für die Zukunft schaffen

Betreiber von Bahnnetzen sehen sich einer wachsenden Zahl an Herausforderungen gegenüber. Die Infrastruktur unterliegt einem natürlichen Alterungsprozess, die Kosten für Wartungsmaßnahmen nehmen kontinuierlich zu und die Anforderungen der zuständigen Behörden unterliegen einer stetigen Veränderung. Viele Unternehmen verlassen sich noch immer auf reaktive Instandhaltung, manuelle Inspektionen und isolierte Systeme – Ansätze, die jedoch langfristig nicht tragfähig sind.

Die veralteten Prozesse sind ursächlich für häufiger auftretende Störungen, höhere Betriebskosten sowie zunehmende Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung des Serviceniveaus. Um effizient zu arbeiten und zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, muss Asset Management proaktiv und datenbasiert erfolgen.

Moderne Instandhaltungsstrategien, unterstützt durch geeignete Technologien, ermöglichen eine Echtzeitüberwachung des Anlagenzustands. Durch diese Vorgehensweise können Risiken frühzeitig erkannt werden, wodurch sowohl kurzfristige Maßnahmen als auch langfristige Planungen optimiert werden können.

   

Aktuelle Herausforderungen im Bahnbetrieb

Die Komplexität des Asset Managements im Bahnsektor nimmt sowohl im Bereich der Infrastruktur als auch im Bereich des rollenden Materials zu. Die Betreiber sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, Umweltziele zu erreichen und steigende Betriebskosten zu bewältigen. Effizienzsteigerungen sind dabei von entscheidender Bedeutung.

Gleichzeitig sehen sich viele Länder mit einem Mangel an erfahrenen und qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert, da ältere Ingenieure in den Ruhestand treten. Ohne zuverlässige Systeme zur Speicherung von Wissen und zur Automatisierung wichtiger Prozesse ist die langfristige Betriebskontinuität gefährdet.

Darüber hinaus ist festzustellen, dass auch klimabedingte Störungen in zunehmendem Maße auftreten. Extreme Wetterbedingungen können beispielsweise die Netzstabilität beeinträchtigen. In zahlreichen Fällen mangelt es den Betreibern an den geeigneten Instrumenten, um eine Bewertung der bestehenden Risiken durchzuführen oder effektive Reaktionspläne zu entwickeln.

Der Fuhrpark stellt eine zusätzliche Herausforderung dar. Bei älteren Flotten ist eine häufigere Wartung erforderlich. Verzögerungen bei der Beschaffung von Ersatzteilen können sich auf die Verfügbarkeit auswirken. Darüber hinaus wird Energieeffizienz zu einer Priorität, jedoch fehlt vielen Betreibern der Überblick über den Kraftstoffverbrauch und die Emissionsleistung.

Die etablierten Instandhaltungsstrategie vieler Unternehme birgt inakzeptable betriebliche und finanzielle Risiken.

   

Der Weg zu vorausschauender und datengestützter Instandhaltung

Ein effektiverer Ansatz für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen liegt in der Früherkennung und Prävention. Durch den Zugriff auf Echtzeitdaten und vorausschauende Analysen sind Betreiber und Instandhalter in die Lage versetzt, kleinere Probleme zu beheben, bevor diese zu größeren Problemen werden und zu Betriebsunterbrechungen führen.

Um dies zu gewährleisten, ist ein umfassender Überblick über den Zustand der Anlagen unerlässlich. Integrierte Systeme erleichtern es den Teams, die Leistung zu verfolgen, auf Instandhaltungsaufzeichnungen zuzugreifen und Maßnahmen zu koordinieren.

Digitale Systeme spielen auch eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Teams vor Ort. Wartungsmitarbeiter, denen ein Zugriff auf Echtzeitdaten wie die Anlagenhistorie, Reparaturprotokolle und Zustandsberichte ermöglicht wird, sind in der Lage, effizienter und konsistenter zu reagieren. Dies verbessert nicht nur die Produktivität, sondern trägt auch dazu bei, das institutionelle Wissen zu bewahren, wenn erfahrene Ingenieure schließlich aus dem Berufsleben ausscheiden.

Eine der anhaltenden Herausforderungen im Anlagenmanagement ist die Prävention der Bildung von Datensilos innerhalb von Organisationen. Wartungs-, Finanz- und Planungsteams verwenden häufig separate Systeme, was die Abstimmung von Strategie und Ausführung erschwert. Diese Diskrepanz hat eine Verlangsamung der Entscheidungsfindung und eine Erhöhung der betrieblichen Ineffizienz zur Folge.

HxGN EAM (Enterprise Asset Management) und HxGN APM (Asset Performance Management) ergänzen sich, um eine integrierte Asset-Management-Umgebung zu schaffen. HxGN EAM überwacht die tägliche Asset-Performance, Wartungsaktivitäten, Arbeitsaufträge und die Bestandsverfolgung. HxGN APM hingegen fügt eine leistungsstarke Analyseebene hinzu, die es Betreibern ermöglicht, Ausfälle vorherzusehen, Asset-Risiken zu quantifizieren und Ressourcen zu priorisieren.

In Kombination bieten sie einen einheitlichen Überblick über den Zustand und die Risiken von Anlagen. Dies ermöglicht eine intelligentere Entscheidungsfindung, eine bessere Einhaltung von Vorschriften und eine effizientere Nutzung von Teilen und Arbeitskräften.

   

So unterstützt Hexagon die Ziele im Schieneninfrastruktur-Asset-Management

Die Modernisierung des Asset Managements bedeutet mehr als die Einführung neuer Tools – es geht um vernetztes, effizientes Arbeiten. Für viele Instandhalter bildet HxGN EAM dabei die Grundlage.

Bei der Modernisierung des Asset-Managements geht es um mehr als nur die Einführung neuer Tools. Das Ziel besteht darin, eine vernetzte und effiziente Arbeitsweise zu etablieren. Für eine Vielzahl von Instandhaltern stellt HxGN EAM eine operative Grundlage dar.

Im Bereich der Infrastrukturwartung ermöglicht HxGN EAM den Instandhaltern eine kontinuierliche Überwachung des Zustands ihrer Anlagen. Anstatt sich allein auf planmäßige Inspektionen zu verlassen, ist es Teams möglich, frühzeitig Anzeichen von Verschleiß oder Schäden zu erkennen und Maßnahmen zu ergreifen, bevor es zu Ausfällen kommt. Das System eignet sich hervorragend für die Verwaltung linearer Infrastrukturen und unterstützt auch den mobilen Zugriff auf Anlagenhistorien und Wartungsaufzeichnungen, sodass Mitarbeiter vor Ort schnell und konsistent reagieren können, selbst wenn nur begrenzt erfahrenes Personal zur Verfügung steht. Für Netzwerkbetreiber, die mit Umweltrisiken konfrontiert sind, bietet es die Möglichkeit, die Anfälligkeit von Anlagen zu bewerten und effizientere Notfallpläne zu entwickeln.

Für Schienenfahrzeuge ermöglicht HxGN EAM den Übergang von zeitbasierten Wartungsarbeiten zu zustandsbasierten Instandhaltungsmaßnahmen. Betreiber haben die Möglichkeit, den Zustand von Fahrzeugen und Komponenten in Echtzeit zu überwachen und somit sicherzustellen, dass Wartungsarbeiten zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt werden – weder zu früh noch zu spät. Darüber hinaus profitieren Wartungsteams von der automatisierten Erstellung von Arbeitsaufträgen und einer optimierten Bestandsverfolgung, wodurch Verzögerungen aufgrund nicht verfügbarer Teile reduziert werden. Im Rahmen des täglichen Betriebs besteht die Möglichkeit, Daten zum Kraftstoffverbrauch und zu Emissionen zu erfassen und zu analysieren. Hierdurch werden Energieeffizienzziele ohne zusätzlichen manuellen Aufwand unterstützt.

Ein effektives Asset Management hängt auch davon ab, dass die richtigen Teile zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sind. Ohne genaue Einblicke in die Nutzungsmuster, Vorlaufzeiten und Ausfallraten riskieren Betreiber, dass ihnen Teile fehlen oder sie zu viele vorrätig haben – beides treibt die Kosten in die Höhe. Die Anwendung HxGN EAM verbindet Daten zum Zustand der Anlagen mit Bestandsabläufen. Dies ermöglicht Betreibern, den Bedarf an Ersatzteilen zu prognostizieren und unnötige Verzögerungen oder übermäßige Lagerbestände zu vermeiden.

HxGN APM ergänzt dies durch tiefere Einblicke in die Leistung und Risiken von Anlagen. Es hilft dabei, kritische Anlagen zu identifizieren, Ausfallwahrscheinlichkeiten zu modellieren und die Kosten von Untätigkeit zu verstehen. Wenn beispielsweise eine hochwertige Komponente Anzeichen von Verschleiß aufweist, kann HxGN APM auf der Grundlage von Risiken und Kosten Maßnahmen empfehlen, um kostspielige Ausfallzeiten zu vermeiden.

HxGN APM ermöglicht es Bahnbetreibern außerdem, Wartungsstrategien über Anlagenklassen und Standorte hinweg zu standardisieren. Mit eingebetteten Bibliotheken und digitalen Asset-Zwillingsmodellen können Teams Best Practices skalieren, die Implementierung beschleunigen und konsistentere Entscheidungen im gesamten Netzwerk treffen.

Zusammen ermöglichen HxGN EAM und HxGN APM den Betreibern:

  • Ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden
  • Wartungspläne zu optimieren
  • Betriebsrisiken zu reduzieren
  • Sicherheit und Compliance zu verbessern
  • Den Anlagenwert über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu maximieren

    

Stärkung des Bahnbetriebs für die Zukunft

Bahnbetreiber stehen vor immer größeren Herausforderungen. Die Infrastruktur altert, qualifizierte Arbeitskräfte sind schwerer zu finden und die regulatorischen Anforderungen nehmen weiter zu. Hinzu kommt, dass extreme Wetterereignisse die Netze zusätzlich belasten. Kurzfristige Lösungen sind nicht mehr tragbar.

Um einen zuverlässigen Betrieb aufrechtzuerhalten, benötigen Betreiber einen klareren, proaktiveren Ansatz für das Asset Management. Digitale Systeme, die Echtzeit-Einblicke und vorausschauende Wartungsfunktionen bieten, tragen dazu bei, Störungen zu minimieren und Kosten zu kontrollieren. Integrierte Planungstools stellen sicher, dass langfristige Investitionen mit den betrieblichen Prioritäten in Einklang stehen.

Mit HxGN EAM und HxGN APM können Schienennetze ihre Wartung modernisieren, ihre Effizienz verbessern und eine widerstandsfähigere Grundlage für die Zukunft schaffen.